Mittwoch, 12. September 2018

Den Sommer aufbewahren



Plötzlich stehen gut sieben Kilo wundervolle Zwetschgen in meiner Küche! Was für ein Geschenk der Natur.  Also erst einmal von der Hand in den Mund, probieren und genießen.


Die stolze Menge will nun doch irgendwie haltbar gemacht werden. Um mir die Arbeit für die nächsten Tage aufzuteilen, bilde ich drei Portionen. Zwei davon werden zunächst an einem kühlen Plätzchen aufbewahrt. Die dritte Portion taucht ins Wasser, tropft im großen Sieb ab. Dann geht es ans Entsteinen: Ich kann das mit einem scharfen Kartoffelschälmesser am besten. Und damit es dabei nicht langweilig wird, lausche ich einem Hörspielklassiker oder dem neuesten Radio-Tatort aus dem Internet. Die Zwetschgenhälften friere ich dann auf Tabletts in der Gefriertruhe vor. Fülle sie anschließend in Gefrierbeutel und ab geht’s als Vorrat wieder in die Truhe. Dieser Aufwand lohnt sich, weil die Hälften durch das Vorgefrieren nicht aneinanderkleben können. Gefroren lassen sie sich, ganz nach Bedarf, sogar einzeln aus den Beuteln nehmen.




Eine weitere Option ist das gute, alte Einwecken. Nicht nur für meine Zwetschgen, sondern auch für traumhaft aromatische Birnen – von denen bekam ich eine ganze Kiste geschenkt.


Zum Glück habe ich noch immer Weckgläser und Gummiringe in der Speisekammer.

Bewahrt euch die Sonne dieses Sommers auch im Herzen.
In diesem Sinne,

Bettina

Donnerstag, 12. Juli 2018

Sommer, Sonne und ein passendes Rezept


So viel Sonnenschein hatten wir lange nicht. Und auch das Einkaufen auf dem Wochenmarkt macht so richtig Spaß. Denn jetzt gibt es herrlich frisches Gemüse aus der Region in Hülle und Fülle – endlich! Da greifen wir gerne zu und machen schnell eine sommerliche Mahlzeit daraus.



Hier ist das Rezept
Sommerdip mit Gurke und Radieschen
Am besten zu neuen Kartoffeln!


Zutaten für 2 Portionen:
125 g Joghurt (10 %)
50 g Crème fraîche
1 TL Dijon Senf
Salz oder Kräutersalz, Pfeffer aus der Mühle
3 Radieschen, 1 Stück Salatgurke (mit Schale und gewaschen, etwa 60 g), beides knackig-frisch (!)
1 EL Kräuter, frisch und feingehackt (z.B. Petersilie und Zitronenmelisse, Schnittlauch in Röllchen)
Pro Portion 2 neue Kartoffeln (à 150 – 170 g)

Zubereitung:
Joghurt, Crème fraîche und Senf glattrühren. Dann mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Radieschen putzen, waschen und abtrocknen.
Gurke und Radieschen in kleine Würfel schneiden. Beides mit den Kräutern unter die Joghurtcrème rühren.
Die Kartoffeln als Pellkartoffeln oder Ofenkartoffeln garen. In der Schale servieren und den Dip dazu reichen.

 
Diese Kartoffeln wurden in der Mikrowelle "gebacken"

Leicht von der Hand
Schnell und einfach gelingt das Würfeln von Radieschen, Gurke und Co. mit einem Gemüseschneider, wie zum Beispiel mit dem „Alligator“. Dieser Küchenhelfer kommt wohl eigentlich aus Skandinavien und hat inzwischen einige Nachahmer gefunden.

Ofenkartoffeln brauchen gar keinen Ofen – es klappt auch in der Mikrowelle. Diese geniale Methode für „Jacket potatoes“ habe ich aus England: Kartoffeln waschen, mehrmals mit einer Gabel einstechen, einzeln in ein Stück Küchenkrepp wickeln und in die Mikrowelle legen. Kartoffeln von 150 bis 170 g sind bei 750 Watt nach 6-7 Minuten gar.  Je nach Sorte kann das aber variieren. Ich lege übrigens zwei Kartoffeln für einen Durchgang in unsere Mikrowelle.

Genießt den Sommer mit all seinen Gaben!
In diesem Sinne grüßt Euch herzlich

Bettina