Donnerstag, 12. Juli 2018

Sommer, Sonne und ein passendes Rezept


So viel Sonnenschein hatten wir lange nicht. Und auch das Einkaufen auf dem Wochenmarkt macht so richtig Spaß. Denn jetzt gibt es herrlich frisches Gemüse aus der Region in Hülle und Fülle – endlich! Da greifen wir gerne zu und machen schnell eine sommerliche Mahlzeit daraus.



Hier ist das Rezept
Sommerdip mit Gurke und Radieschen
Am besten zu neuen Kartoffeln!


Zutaten für 2 Portionen:
125 g Joghurt (10 %)
50 g Crème fraîche
1 TL Dijon Senf
Salz oder Kräutersalz, Pfeffer aus der Mühle
3 Radieschen, 1 Stück Salatgurke (mit Schale und gewaschen, etwa 60 g), beides knackig-frisch (!)
1 EL Kräuter, frisch und feingehackt (z.B. Petersilie und Zitronenmelisse, Schnittlauch in Röllchen)
Pro Portion 2 neue Kartoffeln (à 150 – 170 g)

Zubereitung:
Joghurt, Crème fraîche und Senf glattrühren. Dann mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Radieschen putzen, waschen und abtrocknen.
Gurke und Radieschen in kleine Würfel schneiden. Beides mit den Kräutern unter die Joghurtcrème rühren.
Die Kartoffeln als Pellkartoffeln oder Ofenkartoffeln garen. In der Schale servieren und den Dip dazu reichen.

 
Diese Kartoffeln wurden in der Mikrowelle "gebacken"

Leicht von der Hand
Schnell und einfach gelingt das Würfeln von Radieschen, Gurke und Co. mit einem Gemüseschneider, wie zum Beispiel mit dem „Alligator“. Dieser Küchenhelfer kommt wohl eigentlich aus Skandinavien und hat inzwischen einige Nachahmer gefunden.

Ofenkartoffeln brauchen gar keinen Ofen – es klappt auch in der Mikrowelle. Diese geniale Methode für „Jacket potatoes“ habe ich aus England: Kartoffeln waschen, mehrmals mit einer Gabel einstechen, einzeln in ein Stück Küchenkrepp wickeln und in die Mikrowelle legen. Kartoffeln von 150 bis 170 g sind bei 750 Watt nach 6-7 Minuten gar.  Je nach Sorte kann das aber variieren. Ich lege übrigens zwei Kartoffeln für einen Durchgang in unsere Mikrowelle.

Genießt den Sommer mit all seinen Gaben!
In diesem Sinne grüßt Euch herzlich

Bettina


Donnerstag, 10. Mai 2018

Wann ist ein Lebensmittel „eiweißreich“?



Wer weiß das schon? Und darum gibt es heute ausnahmsweise eine Portion Theorie. Auf die Frage (von oben) habe ich nämlich eine klare Antwort gefunden. 



Eiweißreiche (proteinreiche) Lebensmittel gehören ja zu den "Basics" einer ausgewogenen Ernährung.  Viele Menschen, gerade jüngere mit dem Ehrgeiz zu mehr Muskelmasse, sind besonders überzeugt von eiweißreicher Ernährung. Und weil Protein auch schön satt macht, stehen bei denen, die ihr Körpergewicht reduzieren oder halten wollen, solche Lebensmittel ganz oben auf der Einkaufsliste: mageres Fleisch wie Hähnchenbrust ohne Haut, fettarmer Fisch wie Forelle, Hartkäse, Magerquark und natürlich Eier. Aber auch Tofu, Hülsenfrüchte und Champignons sind bekannt für einen „hohen Proteingehalt“. 
Wie aber kann ich wissen, ob das eine oder andere Fertiggericht auch proteinreich ist? Und wie ist das bei den vielen Käsesorten? Nach der „Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben zu Lebensmitteln“ gibt es dazu klare Regeln:



„Hoher Proteingehalt“ bedeutet, dass mindestens 20 % der Energie des Lebensmittels aus Proteinen stammen. Als

„Proteinquelle“ wird bezeichnet, was 12% Protein-Energie hat.


Wer wissen will, zu welcher Kategorie seine Lieblingspizza gehört, rechnet das einfach mit dem "Dreisatz" 
aus.

Hier ist dazu ein kleines und einfaches Beispiel mit Emmentaler Käse (45% Fett):


Aus der Nährwerttabelle wissen wir, dass in 100 g Emmentaler 29 g Eiweiß (Protein) stecken. Und weil Eiweiß auch Energielieferant ist, kommen hier 116 Kilokalorien (kcal) zusammen. Der gesamte Energiegehalt in 100 g Emmentaler beträgt nach der Tabelle 382 kcal.



Rechnen mit Dreisatz:


382 kcal = 100%

116 kcal =  (?)

116 x 100 = 11600

11600 : 382 = 30,36 (%)





Mit mehr als 20% der Energie (hier nämlich 30,36%) hat unser Käse einen „hohen Proteingehalt“ und zählt laut der besagten Verordnung zu den eiweißreichen Lebensmitteln. (Das weiß man auch ohne Rechnung, aber es ist ein Beispiel.)

Mit dieser einfachen Methode lässt sich jedenfalls auch bei einem beliebigen Lebensmittel oder Fertigprodukt feststellen, ob es offiziell mit „hohem Proteingehalt“ punkten kann.

So, das wäre geklärt. Und als nächstes gibt es wieder ein Rezept.

Es grüßt ganz herzlich

Bettina